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Ukraine: Ein Jahr Krieg - Ein Jahr Caritas-Hilfen

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Die Caritas reagierte sofort. Zwar steht die Caritas den Menschen in der Ukraine bereits seit Beginn des Konflikts 2014 zur Seite, seit der Eskalation vor einem Jahr haben sich die Hilfen der Caritas jedoch innerhalb kürzester Zeit vervielfacht. Heute stellen 42 Caritas-Zentren eine wichtige Anlaufstelle für viele Menschen in Not dar. Zudem betreibt Caritas Ukraine fast 200 Sammelunterkünfte, in denen Kriegsvertriebene temporär untergebracht werden. Verteilungen von Nahrungsmitteln, Wasser und Heizmaterialien sind ebenfalls wichtige Maßnahmen. Auch in den Nachbarländern Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Moldawien hilft Caritas international den dortigen Caritas-Verbänden, die Flüchtlinge aus der Ukraine zu versorgen.
  
 Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine sind dabei nicht nur Helfende, sondern auch selbst Betroffene. Einige sind selbst vertrieben worden, andere fürchten um Angehörige, die an der Front kämpfen oder in den stark umkämpften Gebieten ausharren müssen. Und auch der Berufsalltag ist viel schwieriger geworden. „Natürlich habe ich manchmal Angst. Aber ich reagiere inzwischen weniger auf diese Angst, weil ich gelernt habe, mit ihr umzugehen“, sagt beispielsweise Maria Kurivchak, die seit über 20 Jahren als Hauskrankenpflegerin bei der Caritas in Lwiw arbeitet. Wie sich ihr Arbeitsalltag in Kriegszeiten darstellt, haben wir für Sie in einem kleinen Film festgehalten.
  
 Die Caritas wird die Menschen so lange unterstützen, wie es nötig ist. Möglich ist dies, weil unsere Spenderinnen und Spender vom ersten Tag an solidarisch an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen und unsere Arbeit großzügig fördern.
  
 Dafür möchten wir Ihnen im Namen der Ukrainerinnen und Ukrainer von Herzen Danke sagen.
  
 Ihr Online-Team von Caritas international