Engagement, das trägt: Caritasverband in Südwestfalen ehrt Jubilare im Hauptberuf und Ehrenamt


Ein Tag voller Wertschätzung und gelebter Gemeinschaft: Im Rahmen seiner Jubilarfeier hat der Caritasverband in Südwestfalen e.V. rund 80 Mitarbeitende aus Hauptberuf und Ehrenamt für ihre langjährige Treue geehrt. In der Tenne des Gasthofs Scherer in Wenden-Schönau stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Der Dank für die Menschen, die sich tagtäglich für andere einsetzen – und damit das Fundament der Caritas bilden.
Gleichzeitig stand die Feierlichkeit auch im Zeichen des Zusammenwachsens als neuer, fusionierter Caritasverband in Südwestfalen. Erstmals kamen Kolleginnen und Kollegen aus den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein in diesem würdigen Rahmen zusammen, so dass sich die Veranstaltung schnell zu einem lebendigen Ort der Begegnung entwickelte: Vertraute Wegbegleiter trafen auf neue Gesichter, Gespräche entstanden ganz selbstverständlich, Erinnerungen wurden geteilt und neue Kontakte geknüpft. Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Herzlichkeit und spürbarer Freude am Miteinander.
Einsatz für Menschen – über Jahrzehnte hinweg
Kolleginnen und Kollegen aus über 70 Einrichtungen und Diensten nutzten die Gelegenheit zum Austausch, zum gemeinsamen Lachen und zum Klönen. Für einen besonderen Moment sorgte der Auftritt von Hettwich vom Himmelsberg, die mit viel Witz und Charme für beste Unterhaltung sorgte und den Feiertag auf unterhaltsame Weise bereicherte.
Die Dimension des sozialen Engagements wurde im Zuge der Auszeichnungen besonders eindrucksvoll sichtbar: Insgesamt blicken alle Jubilarinnen und Jubilare – auch jene, die nicht anwesend sein konnten – auf 2.595 Jahre im Hauptberuf und 885 Jahre im Ehrenamt zurück. Für die Geschäftsleitung sind diese Zahlen weit mehr als eine beeindruckende Bilanz: „Sie stehen für unzählige Begegnungen, für Unterstützung, für Hoffnung – und für Menschen, die sich jeden Tag für andere einsetzen“, so das Vorstands-Duo Christoph Becker und Matthias Vitt anerkennend.
Unter dem Leitgedanken der Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was“ wurde die Bedeutung jedes Einzelnen „für das große Ganze, die Gemeinschaft der Caritas“, hervorgehoben. Viele der Geehrten haben im Laufe der Jahre unterschiedliche Wege innerhalb des Verbandes beschritten, sich weiterentwickelt oder ihren festen Platz gefunden. „Im Haus der Caritas spielt jede und jeder eine Rolle“, betonte Matthias Vitt mit wertschätzendem Blick auf die Jubilarinnen und Jubilare. „Erst durch Ihr Engagement entsteht das, was uns trägt: Ein starkes Netzwerk aus Menschlichkeit, Unterstützung und Vertrauen.“
Gemeinschaft feiern, Zukunft gestalten
Als sichtbares Zeichen der Anerkennung erhielten alle Jubilarinnen und Jubilare neben einer Urkunde ein Präsent mit Symbolkraft: Ein graviertes Schneidebrett aus massivem Holz wurde von den Beschäftigten in der Schreinerei der Werthmann-Werkstätten in Attendorn handgefertigt.
Neben der Würdigung der vergangenen Jahre richtete sich der Blick an diesem Abend auch bewusst in Richtung Zukunft. „Wir wollen weiterhin Räume schaffen, in denen Sie sich beruflich entfalten können“, betonte Vorstand Christoph Becker. „Gleichzeitig möchten wir gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen, die Unterstützung brauchen, auch morgen verlässlich Hilfe erhalten.“ Sein besonderer Dank galt allen Geehrten:
„Sie sind das Fundament unserer Arbeit. Sie zeigen jeden Tag, dass Caritas Zukunft hat.“
Am Ende blieb nicht nur die Erinnerung an eine gelungene Feier, sondern vor allem das Gefühl eines starken Miteinanders. Die Jubilarfeier verdeutlichte, wie verbindend gemeinsames Engagement wirkt – und wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt, die von Haltung, Herz und Überzeugung getragen wird. Ganz im Sinne der Feier wurde immer wieder spürbar: „Zusammen geht was.“
Kreis Olpe/Siegen-Wittgenstein, 22.04.2026
Janine Clemens, Unternehmenskommunikation & PR