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Seit zehn Jahren gebündelte Hilfe
AufWind feiert Geburtstag/ Aus der Jugendhilfe nicht mehr wegzudenken
Olpe.
(nivo) An allen drei Standorten, in Attendorn, Lennestadt und Olpe feierte der katholische Jugend- und Familiendienst „Aufwind“ in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Der Festakt am Montag im Forum des Städtischen Gymnasiums bildete den Höhepunkt und zugleich den Abschluss.
Im Anschluss an die Begrüßung durch Dorothea Clemens blickten Christoph Becker (Geschäftsführer der Caritas), sowie Markus Feldmann (Geschäftsführer der Gfo) zurück auf die Anfänge, verdeutlichten die rasante Entwicklung und gaben Ausblicke in die Zukunft. Sieben Träger haben seinerzeit den Startschuss gegeben, nach dem die Verantwortlichen erkannt haben, dass die Ressourcen der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe gebündelt werden müssen, um effektive, nachhaltige und schnelle Hilfe zu leisten.
Seitdem wirken Erzieher, Pädagogen und Psychologen mit weiteren Kooperationspartnern zusammen. „Wir orientieren uns am Sozialraum, bringen Angebote in Schulen, Kindergärten und Pfarrheime. Wir gestalten die Jugendhilfe mit und fungieren als Anwalt. Wir verstehen uns als Sprachrohr in der Politik und in der Gesellschaft“, so Becker. Markus Feldmann stellte die Menschlichkeit und Kompetenz in den Vordergrund und weiter: „Inzwischen ist „Aufwind“ aus der Jugendhilfe- Landschaft nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam lässt „Aufwind“ den Kindern, Jugendlichen und Eltern Unterstützungsangebote zukommen, welche über die Möglichkeiten jedes einzelnen Fachdienstes hinausgehen.
„Aufwind“ ermöglicht unkomplizierte, multiprofessionelle Hilfe und bietet wohnraumnahe Unterstützungsangebote.“ Die Zukunft sei laut der Geschäftsführer geprägt von neuen Herausforderungen. Dazu zählen die steigenden Anfragen zum Thema Kinderschutz, steigende Zahlen psychischer Erkrankungen, der steigende Hilfebedarf bei Familien mit Migrationshintergrund und die steigende Anzahl von Fami-lien in existenzgefährdenden Situationen. Nach den Jahren des Wachstums bestehe die Herausforderung nun darin, sich am Markt zu positionieren.
Der stellvertretende Bürgermeister Lothar Epe sagte, dass „Aufwind“ seit zehn Jahren am Puls der Zeit sei, unbürokratische Hilfe leiste, sowie Ressourcen orientiert arbeite. „Aufwind“ habe ein verlässliches Netzwerk aufgebaut. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Klaus Wolf von der Uni Siegen unter dem Thema „Was kann professionelle Kinder- und Jugendhilfe leisten?“
Westfalenpost vom 01.12.2011
01.12.2011 AufWind

