Donnerstag schon was vor? Couch oder Camino?

So lautet der Slogan auf der Einladung zum Informationsabend für die Schulung neuer ehrenamtlicher MitarbeiterInnen bei Camino, dem Caritas-Hospizdienst.

Camino braucht engagierte Ehrenamtliche, die bereit sind, schwerkranke Menschen auf der letzten Etappe ihres Lebensweges zu begleiten und deren Angehörigen zu unterstützen

Der Hospizdienst Camino lädt zum Informationsabend am 12.04.2018 um 18.00 Uhr in das St. Franziskus-Seniorenhaus in Lennestadt-Elspe ein. Die Teilnahme ist aber keine Voraussetzung für die Zulassung zur Qualifizierung. Gerne können sich Interessierte auch melden bei: Jutta Voß, Koordinatorin für Camino im Caritas-Zentrum Lennestadt, Tel. 02723 9556-0 oder Gertrud Dobbener, Koordinatorin für Camino in Finnentrop, Tel. 02721 9762-0. Diese freuen sich über entsprechende Nachfragen. Der neue Ausbildungskurs richtet sich an alle am Thema Interessierten. Die TeilnehmerInnen entscheiden erst nach Abschluss des Kurses, ob sie ehrenamtlich mitarbeiten möchten.

Von April bis September 2018 werden sich die TeilnehmerInnen immer donnerstagabends in der Zeit von 18.00 - 21.00 Uhr mit den Themen der Hospizarbeit auseinandersetzen.

Dazu gehört die Beschäftigung mit eigenen Abschiedserfahrungen, genauso wie Kenntnisse über die Entwicklung der Hospizgeschichte. Die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen gehört dazu, genauso wie das Wissen über Möglichkeiten der palliativen Versorgung schwerkranker Menschen.

Zukünftige ehrenamtliche Camino-MitarbeiterInnen lernen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und erwerben im Kurs Fähigkeiten zur Balance zwischen Nähe und Distanz im Kontakt mit Betroffenen. Sie erfahren, dass es gemeinsam mit den hauptamtlichen Palliativfachkräften, in Zusammenarbeit mit Hausärzten und den palliativen Netzwerken der Region, gelingen kann, Menschen zu ermöglichen, bis zu ihrem Lebensende in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Camino begleitet auch Menschen in den stationären Einrichtungen der Caritas, den Altenheimen und Wohnheimen für Menschen mit Handicaps. Auch für sie bedeutet diese Form der Unterstützung, dass sie in der letzten Lebensphase dort bleiben können, wo sie sich zuhause fühlen.

Sigrid Schulte, die 2011 an der Qualifizierung teilgenommen hat und seit dem Menschen am Lebensende begleitet, möchte auch andere zum Mittun gewinnen: „Der Kurs hat mich in die Lage versetzt, dem Tod nicht mehr mit Angst zu begegnen. Ich lebe bewusster und hoffe, dass sich auch für mich eines Tages Menschen finden, die mich auf dem letzten Stück meines Lebensweges begleiten.“

Flyer

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