Freiwillige Feuerwehr Bamenohl stattet Autos der Caritas-Station Finnentrop mit Rettungskarten aus

Finnentrop. Freiwillige Feuerwehr Bamenohl berät das Caritas-Zentrum Finnentrop und rüstet die Autos mit Rettungskarten aus.

Über 300 Kunden werden an 365 Tagen im Jahr durch die Mitarbeiter des Caritas-Zentrums in der Gemeinde Finnentrop versorgt. Dabei werden über 200.000 km zurückgelegt. Die Wetterbedingungen und teils schwer zu erreichende Ortschaften stellen dabei häufig eine große Herausforderung dar. Absagen aufgrund von Schnee oder Sturm sind nicht so einfach möglich, denn es geht um wichtige medizinische und pflegerische Versorgungen. „Dabei steht für uns die Sicherheit unserer Mitarbeiter an oberster Stelle“, so Barbara Vogt, Pflegedienstleiterin der Caritas-Station.


Fahrzeugüberprüfungen und -wartungen sowie regelmäßige Fahrsicherheitstrainings sind bereits fester Bestandteil, um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus werden die Autos alle drei Jahre durch neue Modelle ersetzt, um so auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Jedes Auto verfügt über ein Bordbuch, welches diverse Informationen, unter anderem eine Rettungskarte bereithält. Jedoch ist nach Beratung durch Lukas Tilke von der freiwilligen Feuerwehr Bamenohl diese an der falschen Stelle untergebracht. „Die Rettungskarte muss hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite platziert werden; dies ist internationaler Standard. Ein Aufkleber auf der Windschutzscheibe signalisiert den Rettungskräften, dass sich eine Rettungskarte im Fahrzeug befindet“, so Lukas Tilke.


Die Sicherheitsstandards der heutigen Fahrzeuge sind hoch, jedoch erschweren Sie den Rettungskräften im Ernstfall zugleich das Zerschneiden des Fahrzeugs. Die Rettungskarte informiert über wichtige Eigenschaften des Autos, wie z. B. Positionen der Airbags, der Batterie und des Kraftstofftanks. Diese Informationen sind für die Rettungskräfte von hoher Bedeutung, denn bei einem Verkehrsunfall zählt jede Minute, um den Verunfallten aus dem Fahrzeug befreien zu können.


„Wir hoffen, dass dieser Ernstfall niemals eintreten wird. Sollte dies doch einmal der Fall sein, leistet die Rettungskarte einen wichtigen Beitrag, um schnell handeln zu können“, so Barbara Vogt. Die Mitarbeiter des Caritas-Zentrums Finnentrop sind dankbar für die Unterstützung und offen für solche Anregungen. Besonderer Dank gilt dabei Elke Tilke, Pflegefachkraft in der Caritas-Station und Mutter von Lukas Tilke, die die Verbindung zur freiwilligen Feuerwehr Bamenohl hergestellt hat. Durch diesen „kurzen Dienstweg“ sind sich alle Beteiligten einig, dass weiterhin eine gute Beratung und Kooperation sichergestellt ist.

Bild: (v.l.) Elke Tilke, Barbara Vogt, Lukas Tilke

Zurück


Zurück