Besuch der SPD-Bundestagskandidatin Nezahat Baradari

von links: Nezahat Baradari, Andreas Mönig und Petra Crone schauen Alexander Spreemann bei der Arbeit über die Schulter.

Die Politiker konnten die berufliche Bildung „b.punkt“, den Förderbereich und verschiedene Montagegruppen besichtigen. „Die Bandbreite in den Werkstätten ist groß: vom Förderbereich bis zur betriebsintegrierten Arbeitsgruppe! Alles ist Werkstatt!“, so Andreas Mönig, Leiter der Caritas-Einrichtung.

Bei diesem Rundgang ergaben sich immer wieder Gespräche mit den Menschen mit Behinderungen (Beschäftigte) an deren Arbeitsplätzen und so bekamen die drei Volksvertreter Eindrücke von der Arbeit in der Werkstatt aus erster Hand. „Oftmals ist man erstaunt, wie produktiv die Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen sind“, so Nezahat Baradari, „Sie zeigten deutlich, wie viel Spaß ihnen ihre Arbeit macht und sie sind stolz auf das, was sie hier schaffen.“

Insgesamt sind an allen vier Standorten der Werthmann-Werkstätten in Welschen Ennest, Attendorn, Meggen und Olpe rund 600 Menschen mit geistiger, körperlicher, mehrfacher und/oder psychischer Behinderung beschäftigt.

In der Werkstatt in Attendorn wurde eindrucksvoll deutlich, dass durch Arbeiten in den Werkstätten die Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickelt werden. „Wir begleiten die Menschen, wir fördern sie nach ihren Möglichkeiten und gehen mit ihnen behutsam den nächsten Schritt. Dadurch ist unsere Arbeit mit den Beschäftigten auch so erfolgreich und nachhaltig“, so Andreas Mönig. Von Gesellschaft und Politik fordert er Rückhalt. „Alle Menschen erledigen ihre Aufgaben hier nach ihren besten Möglichkeiten. Daher ist der politische und gesellschaftliche Rückhalt notwendig. Werkstätten sind kein notwendiges Übel. Werkstatt ist Chance“, machte  Andreas Mönig deutlich. „Die Beschäftigten, die hier arbeiten sind ein Teil der Gesellschaft und wollen auch so wahrgenommen werden.“

Sollte die SPD-Bundestagskandidatin Nezahat Baradari den Kreis Olpe zukünftig im Bundestag vertreten, so wünscht sich Andreas Mönig den gleichen „direkten Draht nach Berlin“, wie dies mit MdB Petra Crone in der Vergangenheit möglich war.

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